Die Geburt eines Mythos

Heute vor 35 Jahren wurde die ganze Welt Science Fiction – und blieb es (mittlerweile mit Abstrichen) bis heute. Am 25. Mai 1977 startete in den USA der Film Star Wars (Deutschlandstart war am 9. Februar 1978). Waren bis dahin SciFi-Filme vor allem B-Ware (meist sogar C-, D- oder noch übler), bot Star Wars eine Optik, wie man sie bisher noch nie im Kino gesehen hatte: Raumschiffe, die nicht nur bewegungslos vor gemaltem Hintergrund schwebten, sondern in vollem Tempo über eine 3D-Landschaft brettern (zum Beispiel in den „Canyons“ des Todessterns) und dabei (natürlich) aus allen Rohren feuern. Spielte am ersten Wochenende als erster SciFi-Film Millionen ein: 36 Millionen Dollar, mehr als drei Mal so viel wie er gekostet hatte. Dass man mit Science Fiction plötzlich viel Geld verdienen konnte, ließ in den kommenden Jahren zahlreiche SciFi-Universen entstehen: 1979 wurde Star Trek (als Film) wiedergeboren; im gleichen Jahr entstand der erste (von vier) Alien-Filmen, 1984 folgte Terminator, 1994 Stargate und einige mehr.

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